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Science in Asylum unterstützt WissenschafterInnen, die aus Kriegs- und Krisengebieten geflüchtet sind und in Europa um Asyl ansuchen. Durch die Teilnahme am "Science in Asylum"-Projekt kann die „verlorene Zeit in der Warteschleife“ sinnvoll und zielgerichtet für die Integration in den Forschungs- und Arbeitsmarkt genutzt werden. In Rahmen regelmäßig stattfindender Seminare werden den TeilnehmerInnen Kenntnisse vermittelt und Hilfestellungen angeboten, welche ihnen bei der Verwertung ihrer Ausbildung und Berufserfahrung im österreichischen Wissenschaftssektor behilflich sein sollen.

Verschiedene Module werden folgende Themen behandeln: österreichische Hochschulen und Forschungslandschaft, Forschungsförderung in Österreich, Nostrifikation in Österreich, Vermittlung kulturspezifischer Erwartungshaltungen bei der Jobsuche von Hochqualifizierten, die europäische Forschungslandschaft, wissenschaftliches Entrepreneurship, Erstellung von Business-Plänen, Angebote von EURAXESS Researchers in Motion, Wissenschaftskommunikation in Österreich, etc.

Weiters werden die WissenschafterInnen durch die Bereitstellung temporärer Arbeitsplätze unterstützt, um ein Paper zu schreiben. Eine gemeinsame Publikation soll die Qualifikationen der Teilnehmenden sichtbar machen. Darüber hinaus ist geplant, Netzwerke zu bilden und Mentorings anzubieten. So soll drohender Dequalifizierung entgegengewirkt und die Integration in den Arbeitsmarkt im Bereich Forschung gefördert werden. Prinzipiell können sowohl Asylberechtigte, als auch subsidiär Schutzberechtigte und AsylwerberInnen an diesem Programm teilnehmen.